Basekey
"[Plasterer with Hawk and Trowel]", CC0, via Wikimedia Commons (Metropolitan Museum of Art)

Checkliste Google Unternehmensprofil für Handwerksbetriebe

Checkliste Google Unternehmensprofil für Handwerksbetriebe

Veröffentlicht 2026-11-01 · Aktualisiert: 2026-11-01 · Von [Founder name]

Was gehört in das Unternehmensprofil eines Handwerksbetriebs?

Das Profil braucht den richtigen Firmennamen, eine Hauptkategorie, das passende Einzugsgebiet, aktuelle Öffnungszeiten, eine erreichbare Telefonnummer, den Link zur Website und echte Fotos fertiger Arbeiten. Die Hilfeseiten von Google beschreiben die Regeln dazu. Ein vollständiges Profil ist die Grundlage dafür, in Google Maps und in KI-Antworten über lokale Betriebe aufzutauchen.

Die folgende Liste macht aus jedem Punkt etwas Überprüfbares. In jeder Zeile steht ein Test „erledigt, wenn“, den Sie in etwa zehn Minuten prüfen können.

PunktErledigt, wenn
FirmennameDer Name entspricht Ihrem tatsächlichen Namen, ohne Werbeslogan, Telefonnummer oder Leistungsbegriffe
HauptkategorieEine Hauptkategorie, die sagt, was Ihr Betrieb ist
Weitere KategorienBis zu neun weitere, jeweils eine Leistung, die Sie wirklich verkaufen
EinzugsgebietOrte oder Postleitzahlen eingetragen, Adresse ausgeblendet, wenn Sie keine Kunden empfangen
FotosAußenansicht, Projekt- und Teamfotos hochgeladen
BewertungenJede Bewertung hat eine Antwort, neue werden innerhalb einer festen Frist beantwortet
Fragen und AntwortenMonatlich geprüft oder im Dashboard als nicht mehr vorhanden bestätigt
BeiträgeEin kurzer Rhythmus, den Sie durchhalten, mit Link zum passenden Projekt oder zur passenden Seite
Website-LinkFührt auf die Gewerkeseite für den Standort, mit Kampagnenparametern
TrackingAnrufe und Angebotsanfragen werden jeden Monat für denselben Zeitraum gezählt

Welche Kategorien sollten Sie wählen?

Wählen Sie eine Hauptkategorie und so wenige weitere wie möglich. Googles deutsche Hilfeseite rät, zur Beschreibung des Kerngeschäfts so wenige Kategorien wie möglich aus der vorhandenen Liste zu wählen und Kategorien zu nehmen, die sagen, was Ihr Betrieb ist, nicht, was er hat.

Für einen Betrieb, der Bäder und Küchen macht, kann das bedeuten: eine Hauptkategorie für das wichtigste Gewerk und eine weitere für das zweite. Ergänzen Sie eine Kategorie nur für ein Gewerk, das Sie oft ausführen und mit Fotos belegen können. Lassen Sie Kategorien für Arbeiten weg, die nur gelegentlich vorkommen.

Laut Googles Hilfe ist die erste Kategorie die Hauptkategorie, und Sie können bis zu neun weitere auswählen. Bei mehreren Standorten muss die Hauptkategorie für alle gleich sein. Ein Betrieb mit mehreren Filialen braucht also eine, die zu jeder passt.

Demo-Seite für Bäder Hartmann
Bäder Hartmann: ein fiktiver Betrieb, von Basekey als Beispiel gebaut.

Wie richten Sie das Einzugsgebiet ein?

Tragen Sie die Orte oder Postleitzahlen ein, in denen Sie tatsächlich arbeiten, und seien Sie dabei genau. Wenn Sie keine Kunden an Ihrer Geschäftsadresse empfangen, können Sie die Adresse ausblenden. Googles Namensrichtlinie nennt als Beispiel einen Installateur, der den Betrieb von zu Hause führt: Dessen Privatadresse soll nicht im Profil stehen.

Stellen Sie das Gebiet so ein, wie Sie wirklich zu Aufträgen fahren. Ein zu großer Umkreis führt zu Anrufen von Kunden, die Sie nicht bedienen können, und macht Ihre lokalen Signale unschärfer. Prüfen Sie die Liste jede Saison, denn Kolonnen und Gebiete ändern sich.

Die Adresse im Profil, auf der Website und im Impressum sollte übereinstimmen. Das Impressum ist nach § 5 DDG Pflicht (siehe unseren Kostenratgeber). Wie Sie Impressumsangabe und ausgeblendete Profiladresse zusammenbringen, klären Sie bitte mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

Welche Fotos sollten Sie hochladen?

Laden Sie Fotos von Ihrem Geschäft oder Büro (falls vorhanden), Ihren Fahrzeugen, Ihrem Team und fertigen Projekten hoch. Googles Hilfe sagt, dass ein Foto der Außenansicht Kunden hilft, Ihr Unternehmen bei einem Besuch schneller zu finden. Beginnen Sie mit Außenaufnahmen und ergänzen Sie dann regelmäßig Innen- und Projektfotos.

Nehmen Sie Fotos Ihrer eigenen Arbeit. Benennen Sie die Datei mit Gewerk und Ort, zum Beispiel „badsanierung-landshut.jpg“, und fügen Sie beim Hochladen eine Beschreibung hinzu. Fotos, die das fertige Bad, das Vorher und Nachher oder das Team zeigen, helfen Kunden mehr als ein Archivfoto.

Wenn auf Fotos Kunden, Wohnräume oder Hausnummern erkennbar sind, holen Sie vorher deren Einverständnis ein. Was rechtlich nötig ist, klären Sie mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

"Plasterer at work on a wall arp" by Adrian Pingstone, public domain, via Wikimedia Commons

Wie gehen Sie mit Bewertungen und Antworten um?

Bitten Sie jeden Kunden auf dieselbe Weise um eine Bewertung, ohne Belohnung, ohne vorgegebenen Wortlaut und ohne Druck, noch auf der Baustelle zu bewerten. Googles Richtlinien zu unzulässigen und eingeschränkten Inhalten verbieten Anreize für Bewertungen und das gezielte Ansprechen nur zufriedener Kunden. Wer dagegen verstößt, riskiert, dass Bewertungen entfernt werden.

Antworten Sie auf jede Bewertung, auf gute wie auf schlechte. Eine US-Umfrage, der BrightLocal Local Consumer Review Survey 2026 mit 1.002 Erwachsenen, ergab: 89 % erwarten, dass Unternehmen auf Bewertungen antworten, und 80 % würden eher ein Unternehmen nutzen, das auf alle antwortet. Das sind US-Zahlen, keine Werte für Deutschland. Halten Sie Antworten kurz und konkret: Danken Sie, nennen Sie bei Bedarf Auftrag oder Ort, und bieten Sie bei einer Beschwerde einen direkten Weg zur Klärung außerhalb des Portals an.

Beobachten Sie, wie oft neue Bewertungen kommen, nicht nur den Sternedurchschnitt. In derselben US-Umfrage suchen 74 % nach Bewertungen der letzten drei Monate. Ein stetiger Zufluss ist wichtiger als ein einzelner Schub.

Was ist mit Fragen und Antworten?

Prüfen Sie in Ihrem Dashboard, ob es den Bereich „Fragen & Antworten“ gibt, bevor Sie damit planen. Googles deutsche Hilfeseite beschreibt die Funktion nur für ausgewählte Kategorien und Regionen, und Inhaber können dort Fragen beantworten. Mehrere Agenturberichte von Ende 2025 behaupten, Google habe den öffentlichen Bereich eingestellt und durch KI-generierte Antworten ersetzt. Wir konnten das nicht anhand einer Ankündigung von Google bestätigen.

Wenn Ihr Profil den Bereich noch zeigt, beantworten Sie dort die häufigen Fragen mit denselben Worten wie auf Ihrer Website. Wenn nicht, gehören dieselben Informationen auf Ihre Gewerke- und Ortsseiten, wo man sie mit der Website abgleichen kann.

"A mason building a wall in Northern Ghana" by Sir Amugi, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sollten Sie Beiträge veröffentlichen?

Beiträge sind optional. Wenn Sie posten, wählen Sie einen Rhythmus, den Sie halten können, etwa einen kurzen Beitrag im Monat über ein fertiges Projekt, einen saisonalen Hinweis oder einen neuen Ort im Einzugsgebiet. Verlinken Sie jeden Beitrag auf die passende Seite Ihrer Website. Googles aktuelle Regeln und mögliche Einstellungen einzelner Beitragsarten konnten wir nicht prüfen. Lesen Sie deshalb die Hilfe zum Unternehmensprofil, bevor Sie einen Plan darauf bauen.

Wie verlinken Sie die Website und zählen Anrufe und Anfragen?

Verlinken Sie das Profil auf die Gewerke- oder Ortsseite, die zum Standort passt, nicht nur auf die Startseite. Hängen Sie UTM-Parameter an den Link, zum Beispiel „utm_source=google&utm_medium=gbp&utm_campaign=profil“, damit Ihre Statistik Profilbesuche von anderem Verkehr trennen kann.

Für Anrufe nutzen Sie eine Trackingnummer auf Website und Profil, oder Sie notieren zu Beginn jedes Anrufs, woher er kam. Für Angebotsanfragen fügen Sie dem Formular ein Quellenfeld hinzu, das die Seite speichert, von der der Besucher kam. Zählen Sie beides jeden Monat für denselben Zeitraum. Eine Zahl, die sich über drei Monate nicht bewegt, zeigt, dass das Profil seine Aufgabe nicht erfüllt, auch wenn die Sterne gut aussehen.

Beim Tracking werden Daten von Besuchern verarbeitet. Das gehört in Ihre Datenschutzerklärung (Art. 13 DSGVO). Was genau hineingehört, klären Sie bitte mit einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt.

Das Wachstums-Paket von Basekey enthält die Einrichtung des Google Unternehmensprofils und lokale Seiten für jeden Ort in Ihrem Einzugsgebiet. Das Autopilot-Paket liefert zusätzlich einen monatlichen Anfragebericht. Wenn Sie sehen möchten, wie eine Seite für Ihren Betrieb mit Ihrem Profil zusammenspielen würde, finden Sie den kostenlosen Entwurf unter basekey.org.

Quellen

Zugriff am 2026-11-01.

  1. Google Unternehmensprofil-Hilfe, Unternehmensprofil bearbeiten (Hauptkategorie, bis zu neun weitere Kategorien, Adresse ausblenden, Foto der Außenansicht, Fragen & Antworten für ausgewählte Kategorien und Regionen): https://support.google.com/business/answer/3039617?hl=de (verified)
  2. Google Unternehmensprofil-Hilfe, Richtlinien für Unternehmensnamen, „so wenige Kategorien wie möglich“, Adresse bei Unternehmen ohne festen Standort ausblenden: https://support.google.com/business/answer/3038177?hl=de (verified)
  3. Google Unternehmensprofil-Hilfe, unzulässige und eingeschränkte Inhalte (Anreize für Bewertungen): https://support.google.com/business/answer/7400114?hl=en (partially verified; englische Seite, nur aus Suchausschnitten)
  4. BrightLocal, Local Consumer Review Survey 2026 (89 %, 80 %, 74 %; 1.002 Erwachsene in den USA; Erhebungszeitraum nicht angegeben): https://www.brightlocal.com/research/local-consumer-review-survey/ (verified)
  5. Gesetze im Internet, § 5 DDG, Allgemeine Informationspflichten (Impressum): https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html (verified)
  6. dejure.org, Art. 13 DSGVO, Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person: https://dejure.org/gesetze/DSGVO/13.html (verified)
  7. Google, „KI-Funktionen und Ihre Website“ (Unternehmensprofil aktuell halten): https://developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features (partially verified; englische Seite)

Hinweis: Dass Google den öffentlichen Fragen-und-Antworten-Bereich eingestellt hat, stammt aus Agenturberichten und ist von Google nicht bestätigt.

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